Für Frauen, die nicht gerne kochen (Zeitersparnis!) und sich für Obst, Gemüse, Salat und Nüsse begeistern können, ist dies auf den ersten Blick die richtige Variante, um abzunehmen. Getreide kommt kaum auf den Tisch. Warum roh? Weil der Vitamingehalt von pflanzlichen Lebensmitteln in rohem Zustand am höchsten ist.
Allerdings sind einige Aspekte überaus kritisch zu sehen. So muss die einseitige Nährstoffversorgung als unzureichend bezeichnet werden. Auch die Tatsache, dass bestimmte Nahrungsmittel in rohem Zustand nicht verwertet werden können (z. B. Stärke aus Kartoffeln), darf nicht unter den Tisch fallen.
Eine längerfristige Diät führt zu einer Unterversorgung mit einigen Vitaminen (D, B2, B12 und Niacin) und Mineralstoffen (Zink, Kalzium und Jod) wie auch mit lebenswichtigen Fetten (u.a. Omega-3-Fettsäuren). Ebenso mangelhaft fällt schließlich die Versorgung mit Proteinen aus. In diesem Zusammenhang kann man durchaus von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit sprechen – dazu gehört auch, dass viele Rohköstler den hohen Anteil an Ballaststoffen nicht vertragen und mit Durchfall, Völlegefühl und Blähungen reagieren oder Veränderungen im Stoffwechsel feststellen.
Kurzum: Eine Rohkost-Diät sollte nicht über einen längeren Zeitraum absolviert werden. Zwei, drei Tage zum Entschlacken können nicht schaden, danach sollte man seine Nahrungspalette wieder erweitern, um auf gesunde Art und Weise weiter abzunehmen.




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